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Honorare und Stundensätze, sowie Kosten für die gängigen Agentur/Design-Aufgaben in Werbung und PR finden Sie im Bereich Honorare

Corporate Design

… ist ein Teilbereich der Corporate Identity. Es beinhaltet das gesamte Erscheinungsbild eines Unternehmens. Die einheitliche optische Darstellung nach innen und außen ist ein Schlüsselbestandteil der Markenentwicklung und -führung. Bestandteile des Corporate Designs sind vorrangig die Gestaltung der Kommunikationsmittel, der Geschäftsausstattung, Produktverpackungen, Internetseiten, Social-Media-Accounts, des Fuhrparks und evtl. der Berufskleidung der Mitarbeiter.

Die Kosten für Corporate Design, Redesign, Logo-Entwicklung, Geschäftsdrucksachen usw. finden Sie im Bereich Honorare unter Agentur/Design.

Corporate Identity

… beschreibt das Selbstverständnis eines Unternehmens in seinen Zielen, seinen Werten und der wörtlichen und bildlichen Kommunikation. Die Unternehmens-Identität wird häufig in einem Styleguide, meist auch zusammen mit dem Corporate Design, ausführlich beschrieben.

Die Kosten für Corporate Design, Redesign, Logo-Entwicklung, Geschäftsdrucksachen usw. finden Sie im Bereich Honorare unter Agentur/Design.

Nutzungsrechte Design/Kreation

Faktoren für Nutzungsrechte

Die im Etat-Kalkulator angegebenen Honorare beziehen sich auf die Übertragung des "einfachen" Nutzungsrechts. "Einfach" bedeutet, dass die Nutzung auf den jeweils im Vertrag definierten Einzelauftrag bemessen ist. Eine medienübergreifende Mehrfachnutzung oder eine Nutzungsdauer von mehr als einem Jahr wird durch Zahlung entsprechender Honorarzuschläge abgegolten. Es wird dringend empfohlen, den Umfang der übertragenen Nutzungsrechte (räumlich und zeitlich) bei Auftragserteilung zu vereinbaren.

Bei vertragslosen Auftragsverhältnissen ist es für Kreative, trotz neuer Gesetzgebung, oft nicht leicht, zufriedenstellende Nachforderungen bei Gericht durchzusetzen.

Als grobe Werte können für die Erweiterung der Nutzungsrechte folgende Faktoren in Erwägung gezogen werden.

Formel: Designhonorar x Nutzungsfaktor

Geografische Erweiterung

Europa: Faktor 2
Weltweit: Faktor 3 - 4

Zeitliche Erweiterung

mehr als 5 Jahre: Faktor 2 - 2,5
unbegrenzte Zeit: Faktor 2,5 - 3

Service-Fee, Handling, Agenturprovision

Es existieren verschiedene Modelle und Praktiken an Berechnungssystemen, abhängig von der individuellen Vereinbarung zwischen Agentur und Auftraggeber. Hier die gängigen:

1. Die Agentur handelt mit Verlagen, Media-Dienstleistern und/oder anderen Fremdanbietern eine Vermittlungsprovision von üblicherweise 15% aus. Bei entsprechender Beauftragung durch die Agentur wird diese Vergünstigung an den Werbungtreibenden (Kunden) weitergegeben. Dafür berechnet die Agentur beispielsweise 17,65 % Service-Fee

  • auf den gesamten Nettoumsatz des Werbungtreibenden oder
  • auf alle Fremdkosten oder
  • auf alle streufähigen Medienpositionen (sprich alle Schaltkosten für Anzeigen, Plakate, TV- oder Rundfunk-Spots).

2. Die Agentur verzichtet auf die Service-Fee und behält die Agenturprovisionen der Fremdanbieter ein. Fremdrechnungen werden also von der Agentur abzüglich 15% bezahlt, aber voll an den Kunden weiterberechnet.

3. Die Mischform der oben genannten Abrechnungssysteme gestaltet sich durch das Einbehalten der Agenturprovision bei Anzeigen-, Spot- und Plakat-Schaltkosten und das Berechnen von 2-5 % Service-Fee auf Druck-/Produktionskosten sowie auf Fremdkosten wie Fotografen usw.

KI-Begriffe

A

Agent

Ein autonomes System oder Programm, das seine Umgebung wahrnimmt und eigenständig Handlungen ausführt, um bestimmte Ziele zu erreichen.

Algorithmus

Eine präzise Abfolge von Rechenschritten oder Regeln, die zur Lösung eines Problems oder zur Ausführung einer Aufgabe eingesetzt werden.

Anomalieerkennung

Ein Verfahren des maschinellen Lernens, um Muster in Daten zu identifizieren, die nicht der Norm entsprechen (z. B. Betrugsversuche).

Artificial General Intelligence (AGI)

Eine hypothetische Form der KI, die über menschenähnliche kognitive Fähigkeiten verfügt und jede intellektuelle Aufgabe lösen kann.

B

Backpropagation

Ein zentrales Lernverfahren für neuronale Netze, bei dem Fehler rückwärts durch das Netz geleitet werden, um die Gewichte anzupassen.

Bias (Voreingenommenheit)

Systematische Fehler in KI-Modellen, die oft durch einseitige Trainingsdaten entstehen und zu unfairen Ergebnissen führen können.

Big Data

Große, komplexe Datenmengen, die mit herkömmlichen Methoden kaum verarbeitet werden können und als Treibstoff für moderne KI dienen.

C

Chatbot

Ein text- oder sprabbasiertes Dialogsystem, das mittels KI natürliche Konversationen mit Nutzern simulieren kann.

Computer Vision

Ein Teilbereich der KI, der es Computern ermöglicht, visuelle Informationen aus Bildern oder Videos zu verstehen und zu interpretieren.

Convolutional Neural Network (CNN)

Eine spezielle Architektur neuronaler Netze, die besonders effizient bei der Analyse von Bild- und Videodaten ist.

D

Data Mining

Der Prozess der Extraktion von Wissen oder verborgenen Mustern aus großen Datenbeständen mittels statistischer Methoden.

Deep Learning

Ein Teilbereich des maschinellen Lernens, der auf künstlichen neuronalen Netzen mit vielen verborgenen Schichten basiert.

Deepfake

Realistisch wirkende, aber künstlich erzeugte Medieninhalte (Bilder, Videos, Audio), die oft mithilfe von GANs erstellt werden.

Diskriminator

Die Komponente in einem Generative Adversarial Network (GAN), die versucht, zwischen echten Daten und Fälschungen zu unterscheiden.

E

Embeddings

Die Darstellung von Wörtern oder Objekten als mathematische Vektoren in einem hochdimensionalen Raum zur besseren Verarbeitung.

Ensemble Learning

Eine Methode, bei der mehrere KI-Modelle kombiniert werden, um eine höhere Vorhersagegenauigkeit als ein Einzelmodell zu erzielen.

Explainable AI (XAI)

Ansätze und Methoden, die darauf abzielen, die Entscheidungsfindung von komplexen KI-Systemen für Menschen nachvollziehbar zu machen.

F

Few-Shot Learning

Ein Verfahren, bei dem ein Modell lernt, neue Aufgaben auf Basis von nur sehr wenigen Beispielen erfolgreich auszuführen.

Fine-Tuning

Der Prozess, bei dem ein bereits vortrainiertes Modell mit spezifischen Daten für eine eng definierte Aufgabe weiter optimiert wird.

G

Generative AI

KI-Systeme, die in der Lage sind, neue Inhalte wie Texte, Bilder, Musik oder Programmcode eigenständig zu erschaffen.

Generative Adversarial Networks (GAN)

Zwei konkurrierende neuronale Netze (Generator und Diskriminator), die zusammenarbeiten, um täuschend echte Daten zu erzeugen.

GPT (Generative Pre-trained Transformer)

Ein von OpenAI entwickeltes Sprachmodell-Konzept, das auf der Transformer-Architektur basiert und Text versteht sowie generiert.

H

Halluzination

Ein Phänomen, bei dem eine KI (insbesondere Sprachmodelle) Antworten generiert, die zwar plausibel klingen, aber faktisch falsch sind.

Hyperparameter

Einstellungen, die vor dem Trainingsprozess eines Modells festgelegt werden und dessen Lernverhalten maßgeblich beeinflussen.

I

Inferenz

Der Prozess, bei dem ein fertig trainiertes KI-Modell auf neue, unbekannte Daten angewendet wird, um Vorhersagen zu treffen.

Intelligenter Agent

Ein System, das autonom handelt, um durch Wahrnehmung und Verarbeitung von Informationen seine Erfolgschancen zu maximieren.

K

Klassifizierung

Eine Aufgabe des maschinellen Lernens, bei der Datenpunkte in vordefinierte Kategorien oder Klassen eingeteilt werden.

Künstliche Intelligenz (KI)

Der Überbegriff für Technologien, die es Maschinen ermöglichen, menschenähnliche Fähigkeiten wie Lernen und Problemlösen zu imitieren.

Künstliches Neuronales Netz (KNN)

Ein Rechenmodell, das lose von der biologischen Struktur des menschlichen Gehirns inspiriert ist, um Muster zu erkennen.

L

Labeled Data

Daten, die mit einer Markierung oder Zielvorgabe versehen sind, damit eine KI lernen kann, welche Antwort korrekt ist.

Large Language Model (LLM)

Ein KI-Modell, das auf riesigen Textmengen trainiert wurde, um menschliche Sprache in hoher Qualität zu verstehen und zu erzeugen.

Loss Function (Verlustfunktion)

Ein mathematisches Maß dafür, wie weit die Vorhersage eines Modells vom tatsächlichen Zielwert entfernt ist.

M

Machine Learning (Maschinelles Lernen)

Ein Teilbereich der KI, bei dem Systeme aus Daten lernen, ohne für jede Aufgabe explizit programmiert worden zu sein.

Maschinelle Übersetzung

Der Einsatz von KI-Algorithmen, um Texte oder Sprache automatisch von einer natürlichen Sprache in eine andere zu übertragen.

Multimodalität

Die Fähigkeit eines KI-Modells, verschiedene Arten von Daten (z. B. Text, Bild und Audio) gleichzeitig zu verarbeiten und zu verknüpfen.

N

Natural Language Processing (NLP)

Die Disziplin der KI, die sich mit der Interaktion zwischen Computern und menschlicher Sprache befasst.

Natural Language Understanding (NLU)

Ein Unterbereich von NLP, der sich spezifisch auf das Verstehen von Absichten und Bedeutungen in Texten konzentriert.

Neuron

Die kleinste Verarbeitungseinheit in einem künstlichen neuronalen Netz, die Signale empfängt, gewichtet und weitergibt.

O

Overfitting (Überanpassung)

Ein Fehler, bei dem ein Modell die Trainingsdaten zu genau auswendig lernt und dadurch schlecht auf neue Daten reagiert.

P

Parameter

Interne Variablen eines KI-Modells (z. B. Gewichte), die während des Trainings aus den Daten gelernt werden.

Pattern Recognition (Mustererkennung)

Die Fähigkeit eines Systems, Regelmäßigkeiten oder Wiederholungen in Datenbeständen automatisch zu identifizieren.

Prompt Engineering

Die Kunst und Technik, Eingabeaufforderungen (Prompts) so zu formulieren, dass eine generative KI das bestmögliche Ergebnis liefert.

R

Recommendation Engine

Ein Algorithmus, der Nutzern basierend auf ihrem bisherigen Verhalten personalisierte Vorschläge (z. B. Produkte oder Filme) macht.

Reinforcement Learning (Bestärkendes Lernen)

Ein Lernansatz, bei dem ein Agent durch Belohnung und Bestrafung lernt, in einer Umgebung optimal zu agieren.

RNN (Recurrent Neural Network)

Ein Typ neuronaler Netze, der besonders gut für sequentielle Daten wie Zeitreihen oder Texte geeignet ist.

S

Sentiment Analyse

Ein NLP-Verfahren, um die emotionale Grundstimmung (positiv, negativ, neutral) in einem Text automatisch zu bestimmen.

Starke KI

Ein theoretisches KI-System, das über ein Bewusstsein verfügt und dem Menschen intellektuell ebenbürtig oder überlegen ist.

Supervised Learning (Überwachtes Lernen)

Eine Lernmethode, bei der die KI mit Beispielen trainiert wird, die bereits die richtige Lösung (Label) enthalten.

Swarms (Schwarmintelligenz)

Kollektives Verhalten von dezentralen, selbstorganisierten Systemen, die durch einfache Interaktionen komplexe Probleme lösen.

T

Token

Die kleinste Einheit (z. B. ein Wort oder ein Silbenteil), in die ein Text zerlegt wird, bevor ein Sprachmodell ihn verarbeitet.

Training Data

Der Datensatz, der verwendet wird, um einem KI-Modell beizubringen, Muster zu erkennen und Vorhersagen zu treffen.

Transfer Learning

Eine Methode, bei der das Wissen eines bereits trainierten Modells auf eine neue, verwandte Aufgabe übertragen wird.

Transformer

Eine moderne Architektur für neuronale Netze, die durch den Self-Attention-Mechanismus Kontext in Texten besonders effizient erfasst.

Turing-Test

Ein historisches Verfahren von Alan Turing, um festzustellen, ob die Leistung einer Maschine von der eines Menschen unterscheidbar ist.

U

Unsupervised Learning (Unüberwachtes Lernen)

Eine Lernmethode, bei der die KI ohne Zielvorgaben selbstständig Strukturen oder Gruppen in Daten finden muss.

Underfitting

Tritt auf, wenn ein Modell zu einfach ist, um die zugrunde liegenden Muster in den Daten angemessen zu erfassen.

V

Validierungsdaten

Ein separater Teil der Daten, der während des Trainings genutzt wird, um die Leistung des Modells zu prüfen und Einstellungen zu optimieren.

W

Weak AI (Schwache KI)

KI-Systeme, die für eine spezifische Anwendung entwickelt wurden (z. B. Schach-Computer) und keine allgemeinen Fähigkeiten besitzen.

Z

Zero-Shot Learning

Die Fähigkeit eines Modells, eine Aufgabe korrekt auszuführen, für die es während des Trainings keine spezifischen Beispiele erhalten hat.

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