Praktisches Werbe- und Marketing ABC: B

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Back Over

letzte Umschlagseite.

Background

Hintergrund im weitesten Sinne, z.B. in Filmszenen, auf Fotos, bei Schaufenstern u.a., aber auch: akustischer Background bei Spots, Veranstaltungen, in Kaufhäusern u.a.

Backlights

? Poster bzw. Plakate, die sowohl am Tag (unbeleuchtet), als auch in der Nacht (von hinten beleuchtet und somit durchscheinend) eingesetzt werden. ? City-Light-Poster, ? Mega-Lights (Außenwerbung).

Backlining

Rückenleimung (Buchbinderei).

Bad debts

Jagon;Bad debts sind z. B. im Versandhandel Adressen von Kunden mit schlechter Zahlungsmoral oder von solchen, die häufige Bestellungen zurücksenden.

Badge

an der Kleidung getragenes Abzeichen.

Baggern

Jargon; extensive Adressgewinnung, z.B. durch ein Gewinnspiel, bei der Quantität vor Qualität steht.

Bahn

Rollenpapier: „endloses“ Band aus Zellstoff oder Papier für den ? Rotations- bzw. ? Rollenoffset-Druck (Drucktechnik). S. auch: ? Papier.

Bahnbruch

Reißen der Papierbahn während des Druckvorgangs; ? Bahn (Drucktechnik).

Balanced Scorecard (BSC)

Das Konzept der “der strategischen Anzeigetafel” wurde Anfang der 90er Jahre entwickelt. Die Balanced Scorecard gibt den strategischen Handlungsrahmen für den Managementprozess vor elektronische Bannerwerbung Platzierung von Werbung bei Online-Werbeträgern.

Balkencode

verschlüsselte Darstellung von Daten (meist von Preisen auf Produkten) mittels unterschiedlich dicken Strichen (Balken), die mit optischen Lesegeräten (Scannern) entschlüsselt werden können; ? Scanner.  

Ballungsräume

Gebiete mit überdurchschnittlich hoher Bevölkerungsdichte, z.B. Rhein-Main; Ruhrgebiet; In 15 Ballungsgebieten Deutschlands mit ca. 20% Flächenanteil leben 50% der Gesamtbevölkerung.

Ballyhoo

reißerische, aufgebauschte Werbung.

Bandbreitenermittlung

Preistest, der mittels Befragung den angemessenen Marktpreis zwischen Niedrigst- u. Höchstpreis ermittelt (Marktforschung).

Bandenwerbung

Werbetafeln oder -bänder in Sportstadien, an Reit- oder Rennbahnen und in großen Veranstaltungshallen, ? Außenwerbung.

Banner

1. Negativ- oder Farbfläche (mit Text) innerhalb eines Werbemittels, um eine Botschaft besonders hervorzuheben.
2. Werbefläche im ? Internet in unterschiedlicher Größe (Messgröße: ? Pixel). Üblich sind folgende Standardformate:

- Fullbanner: 468 x 60
- Halfbanner: 234 x 60
- Superbanner: 728 x 90
- Skyscraper: 120 x 600
- Wide Skyscraper: 160 x 600
- Medium Rectangle: 300 x 250
- Rectangle: 180 x 150
- FlashLayer: 400 x 400

Bannerschlepp

zur ? Außenwerbung zählender Werbeeinsatz von Flugzeugen, die ein bedrucktes Textilband mitschleppen, ? Luftwerbung.

Barytpapier

besonders weißes und glattes, mit Bariumsulfat beschichtetes Papier für besonders exakte (reproreife) Drucke.

Baseline

hervorgehobene Textstelle am Ende einer Anzeige, eines Werbebriefs.

Basic Medium

Hauptwerbeträger.

Basic Message

Hauptwerbebotschaft.

Basic Rate

Grundpreis (für Werbung) ohne alle Rabatte und Vergünstigungen.

Basiserhebung

Marktuntersuchung, die nicht speziellen, sondern allgemeinen Erkenntnissen dient und die meist differenzierten Untersuchungen vorausgeht (Marktforschung).

Bastard Face

außergewöhnliche, nicht standardisierte Schriftart.

Batch-Scannen

automatisches ? Scannen mehrerer Bildvorlagen nacheinander mit individuellen (vorher eingestellten) Verarbeitungseingaben (EDV).

Baumstruktur

Von einem Auswahlscrenn gehen mehrere “Äste” in die Tiefe einer Applikation. Der Anwender muss immer wieder zu der Auswahlseite zurück, um in andere Bereiche zu gelangen.

BDG

Bund Deutscher Grafik-Designer

BDS

Bund Deutscher Schauwerber

BDVT

Bund Deutscher Verkaufsförderer und Verkaufstrainer e.V.

BDW

früher: Bund Deutscher Werbeberater, jetzt: Deutscher Kommunikationsverband e.V. Über 3.600 Mitglieder aus allen Kommunikationsberufen: Marketingspezialisten, Werbefachleute, Designer, Texter, Marktforscher u.a.

Beamer

Datenprojektor, der die PC-Bildschirmoberfläche z. B. bei Powerpoint-Präsentationen auf eine beliebige Fläche projiziert.

Bedürfnisweckung

Teilbereich der ? Werbewirkung: Weckung des Wunsches nach einem Produkt oder einer Leistung (s. auch ? AIDA-Regel), (Marktforschung).

Befragung

Methode zur Daten- und Informationsgewinnung per Einzel- oder Gruppeninterview (Marktforschung).

Beihefter

auch: Einhefter, Prospekte und Drucksachen, die in Zeitschriften eingeheftet bzw. am Bund angeleimt werden.

Beikleber

in Printmedien beigeklebte Werbemittel und ? Warenproben.

Beilagen

in Zeitungen und Zeitschriften lose beigefügte Drucksachen (auf separate Postgebühren achten!).

Beilagenhinweis

Textlicher Hinweis in einer Publikation auf das beigelegte Werbemittel.

Belegexemplare

kostenlose Ansichtsexemplare einer Publikation für Inserenten, Agenturen, Autoren.

Belegung

Reservierung bzw. Ordern von Anzeigenraum, Plakatanschlagflächen oder Hörfunk-/ TV-Zeiten.

Belegungskombination

Kombination von verschiedenen Werbeträgern bzw. -medien, die innerhalb einer Werbekampagne eingesetzt werden.

Below-the-line Advertising

nicht „rentabel“ vergütungsfähige Werbung, „unter dem Strich“ bzw. nicht im Streuetat enthaltene Werbung.

Benefitting

Angebot einer Werbeinformation mit unmittelbarem Zusatznutzen für den User.

Berliner Format

bekanntes Zeitungsstandardformat mit der Doppelseitengröße von 470 x 630 mm. Satzspiegel 420x280 mm. Mehr als die Hälfte aller Tageszeitungen bedient sich dieses Formats. Auch: ? Nordisches Format, ? Rheinisches Format.

Beschnitt

Zugabe an ein Druckformat, das über den Satzspiegel hinaus bis an die Papierkante reicht. Beispiel: eine Abbildung (Lithografie), die eine gesamte Buchseite ( ? randabfallend) füllt, muss oben, unten und außen (nicht im Bund!) jeweils über 2—3 mm Formatzugabe verfügen, damit beim späteren Papierschnitt kein ? Blitzrand entsteht (Druck- und Reprotechnik).

Beschnittmarken

mitgedruckte Markierung außerhalb der bedruckten Fläche, die das Schneiden nach dem Druck erleichtert; ? Beschnitt (Drucktechnik).

Beschnittzuschlag

Mehrkosten für eine Anzeige, die über den Satzspiegel hinausgehend ( ? randabfallend) das volle Papierformat ausnutzt und somit in den ? Beschnitt hineinreicht.

Bestansdsbewertung

Finanzielle bewertung des Bestandes (Steuer/Bank/Bilanz usw. )

Bestandsreichweite

ist die rechnerische Beziehung zwischen Lagerbestand und dem Netto-Umsatz; hierbei muss der Umsatz um die durchschnittliche Merge reduziert werden.

Bestseller

Verkaufsschlager, ? Seller, ? Longseller.

Bezierkurve

Kurve in vektororientierten Grafikprogrammen, die durch Ankerpunkte definiert sind. Durch „Ziehen“ an den Ankerpunkten sowie durch Hinzufügen oder Löschen kann eine B. (und somit die Darstellung) problemlos verändert werden; ? PostScript, ? Vektorbild, ? Vektor-Daten (EDV).

BFF

Bund Freischaffender Foto-Designer

BHCA

Busy Hour Call Attemps; bezeichnet die Stunde eines definierten Zeitraums, in der die Höchste Call-Dichte verzeichnet wurde.

BHCC

Busy Hour Call Completitions; bezeichnet die höchste Anzahl von von Anrufen, die in einer Stunde eines definierten Zeitraums nicht nur registriert, sondern auch weiter vermittelt und bis zum Ende des Gespräches bearbeitet wurden.

Bibeldruckpapier

? Dünndruckpapier. S. auch: ? Papier.

Bibliophile Drucksachen

besonders schöne und kostbare Drucksachen, vor allem Bücher, die in althergebrachter, anspruchsvoller Weise gestaltet, gedruckt und gebunden werden; ? Bleisatz (Drucktechnik).

Bildagentur

? Bildarchiv.

Bildarchiv

auch: Fotoarchiv, kommerzielle Sammlung von (Farb-)Bildern aus allen Themenbereichen, aufgeführt in Katalogen, die den Interessenten (z.B. Werbeagenturen) zur Verfügung stehen, damit diese im Bedarfsfall eine Bildauswahl vornehmen können. Bildarchive gibt es in unterschiedlichsten Schwerpunktausrichtungen und Qualitätsstufen, sie ermöglichen dem Werbeschaffenden, schnell und meist preiswert zu Bildmaterial zu kommen. Der Versand der Bilder erfolgt per CD oder ? Online. Bildarchiv-Beispiel: cc-PhotoService (creativ collection) für professionelle Anwender, Spezialität: farbige Hintergründe für universellen Einsatz.

Bildbearbeitung

beliebige Veränderung von Bildern (Fotos) am Computer mittels Bildbearbeitungsprogrammen wie z.B. Adobe Illustrator, Photoshop. Ziel der B.: Idealisieren der Bildinhalte (Himmel blauer, Wiesen grüner), Retuschieren, Bildelemente hinzufügen oder eliminieren usw. Gegenüber der früheren ? Positivretusche ( ? Airbrush) sind die Manipulationsmöglichkeiten grenzenlos. ? Retusche.

Bilderdienst

? Bildarchiv

Bildnisschutz

regelt das Recht am eigenen Bild: der Abgebildete, nicht der Urheber (Fotograf) entscheidet, ob sein Bild verbreitet werden darf oder nicht. Dazu gehören auch Zeichnungen, Filmaufnahmen usw. Hat der Abgebildete eine Belohnung erhalten, hat er seine Einwilligung zur Veröffentlichung damit gegeben. Ohne Einwilligung dürfen Menschenmassen (z.B. ein Publikum), Personen als marginales „Beiwerk“ innerhalb eines Fotos oder Personen der Zeitgeschichte als Bilder veröffentlicht werden. Ausnahme bei Letzteren: Veröffentlichungen für Werbezwecke.

Bildschirmauflösung

Anzahl der darstellbaren Bildpunkte auf dem Bildschirm (TV), errechnet aus der Zeilenanzahl und den Bildpunkten pro Zeile.

Bildwiederholrate

Die Bildwiederholrate gibt an, wie oft pro Sekunde ein Bild auf dem Monitor aufgebaut wird. Ab ca. 80 Hz wirkt das Bild für das menschliche Auge flimmerfrei.

Billings

Etatgesamtsumme, die den Werbeagenturen zur Verfügung steht: meist durchlaufende Gelder, nicht zu verwechseln mit dem Entgelt für geleistete Agenturarbeit (Letzteres bezeichnet man als ? Gross-Income, welches alle Provisionen und Honorare enthält).

Binder

Deckel, Umschlag, Einband, Cover.

Bindetechniken

auch: Heftverfahren. Um Blätter und Bogen von Drucksachen zu verbinden, gibt es a)‚mechanische Verfahren: Drahtheftung ( ? Rückstichheftung, seitl. Drahtheftung), Fadenheftung (mit oder ohne Gaze), Spiralheftung, Ringheftung oder Schienenklammerung; b)‚chemische Verfahren: Kunstharzklebebindung (Lumbecken), Kleben mit thermoplastischen Dispersions- oder Schmelzklebern (Buchbinderische Verarbeitung).

Biografisches Verfahren

Verfahren in der Marktforschung mit Auswertung von Lebensläufen, um daraus zukünftige Verhaltensweisen abzuleiten (angewandt auch bei ? repräsentativen Erhebungen).

Bitmap

im Prozess-Speicher hinterlegtes Rasterfeld, das eine Grafik-/Bild-Aufbaustruktur ermöglicht. Der Bildaufbau auf einzeln ansteuerbaren Pixelelementen im „Schachbrett“-Prinzip: mit Vertikal-/Horizontal-Koordinaten (Computergrafik).

Bitmapped Screen

Grafikbildschirm.

Bitmap-Zeichen

Bildschirmdarstellung eines Zeichens in einer Computerdatei in Form von ? Pixeln.

Blanko-Exemplare

Exemplare einer Werbedrucksache, die ohne Text gedruckt wurden, um a)‚nachträgliche fremdsprachliche Texteindrucke oder b)‚individuellen Texteindruck zu ermöglichen.

Blechdruck

Druckverfahren für Dosen und andere Verpackungen aus Blech, meist im ? Offsetverfahren. Vor dem eigentlichen Druck erfolgt eine Grundierung, nach dem Druck werden die Bleche in Öfen heißgetrocknet.

Bleisatz

überholtes Schriftsatzverfahren mit den von ? Gutenberg erfundenen, frei beweglichen Bleilettern. Wird heute noch von Herstellern ? bibliophiler Drucksachen angewandt (Drucktechnik, Typografie).

Blickaufzeichnung

Aufzeichnung des Blickverlaufs mit einer Augenkamera, um die Präferenzen einer Versuchsperson, z.B. beim Betrachten einer Anzeige, zu untersuchen (Markt- und Produktforschung, Werbepsychologie), ? Blickfang, ? Teaser.

Blickfang

auch: Eye Catcher; alle grafischen und textlichen Momente, die dem Zweck dienen, die Aufmerksamkeit auf die ? Werbebotschaft zu lenken. B. dürfen nicht gegen die guten Sitten verstoßen, nicht unlauter, nicht unwahr sein oder sexistische Inhalte verbreiten ( ? Unlauterer Wettbewerb). ? Superlative Aussagen im B. haben meist nur geringen Werbewert. Mehrere B. innerhalb einer Werbebotschaft (oder eines Werbemittels) heben sich in der Regel gegenseitig auf und verlieren an Wirkung. ? Teaser.

Blickverlauf

Vor dem Lesen einer Drucksache, wird diese vom Betracheter in wenigen Sekunden überflogen. Der Blickverlauf wird dabei entscheidend von der Gestaltung beeinflusst. Wichtig ist, dass das Auge in dieser kurzen Zeit möglichst viele Interessente, relevante Punkte fixiert, damit ein Leseanreiz entseht.

Blind Copy

(BC), automatisches Verteilen einer Nachricht an mehrere Empfänger über das ? Internet, wobei für die einzelnen Empfänger nicht erkenntlich ist, an wen die Nachricht sonst noch gegangen ist. Gegensatz: Carbon Copy.

Blind Headline

Blindüberschrift, Blindtext in Layouts.

Blindmuster

? Dummy.

Blindprägung

Prägedruck ohne Farbe – entweder vertieft oder erhaben ausgeprägt.

Blind-Test

Produkt-Test, bei dem die Testperson weder Name noch Hersteller des Produkts kennt. Doppelblindtest: hierbei haben auch die Interviewer keine Information über die Herkunft des Produkts (Marktforschung).

Blindtext

Willkürlicher Text, dermit dem Inhalt des tatsächlichen Textes nichts zu tun hat. jedoch sind Textmenge, Schriftart, -größe, Laufweite, Zeilenabsstand, Satzart, Anordnung der Texte usw. stimmig.

Blisterpackung

Kartonverpackung (Kartonage) mit einer aufgeklebten (formgeprägten) Kunststoffabdeckung, meist aus Klarsichtkunststoff. Vorteil: gut sichtbares und gleichzeitig geschütztes Produkt, vorteilhaft zum Verkauf in Selbstbedienungsgeschäften.

Blitzer

? Blitzrand.

Blitzrand

Ein B. entsteht, wenn eine Druckfläche, die bis zur Papierkante reichen sollte (und eigentlich im ? Beschnitt zu stehen hätte) kurz vor dieser endet. Beim Durchblättern „blitzt“ dann ein weißer Streifen (von oft weniger als 1_mm Breite) hervor. Durch solche Fehler wird der Wert einer Drucksache gemindert (Drucktechnik).

Blocksatz

rechts und links glatt abschließender Satz (Typografie).

Blooming

Überstrahlung: meist ungewollter (Stör-)Effekt beim digitalen Filmen und Fotografieren, hervorgerufen durch zu große (farbsäumige) Hellbereiche und zu schnelle Kameraschwenke („Meteorstreifen“).

Blue Screen

Kombinationstrickverfahren, der farbige Hintergrund der Aufnahme wird anschließend durch einen neuen Hintergrund ersetzt.

Blueprint

Blau- bzw. Lichtpausen.

B-Markt

Ort mit 20.000 bis 50.000 Einwohnern.

Body Copy

laufender Text (in einer Werbedrucksache, Anzeige u.a.).

Body Line

Schriftlinie (Typografie).

Body Text

Hauptteil, Kernstück, Textteil (einer Werbedrucksache, Anzeige u.a.).

Body Type Size

Größe der Grundschrift (Typografie).

Bogen

meist in einem ? DIN-Format rechteckig zugeschnittenes Papier. Im Plakatwesen ist das Grundformat des Bogens 594x841 mm (DIN A1), ? Plakatanschlag.

Bogenanschlag

Außenwerbung mittels Plakaten: auf Anschlagsäulen, -wänden, -tafeln sowie Großflächen und Ganzstellen. ? Plakatanschlag.

Bogendruck

im Gegensatz zum ? Rotationsdruck werden keine Papierbahnen, sondern einzelne Bogen bedruckt. ? Druckverfahren.

Bogenformate

siehe Anhang „DIN-Normung der Plakate“.

Bogengewicht

Gewicht von Papieren oder Kartons, das durch Flächenmaß und Gramm pro Quadratmeter berechnet wird (g/qm); ? Papier, ? Papiergewichte siehe Anhang.

Bogenmontage

Positionierung aller Bild- und Textelemente auf der Montagefolie. Mit der fertigen B. wird die Druckplatte kopiert. Siehe auch: ? Composing (Drucktechnik).

Bogentagpreis

? Plakatierungskosten.

Bogus Paper

Schwindelzeitung (z.B. Anzeigenblatt, das nur gedruckt, aber nicht oder nur mangelhaft verteilt wird).

Bold Type

Fettdruck (Typografie).

Book Style

Blocksatz ohne Einzüge (Typografie).

Booklet

zusammengefasste Werbekonzeption (als Präsentationsunterlage), meist im A4-Format, geheftet oder broschürt.

Book-on-Demand (BoD)

Druck eines Buches aus einer Datenbank erst nach Bestellung.

Boom

Aufschwungphase.

Bottom line

Grundaussage einer Werbebotschaft, die häufig auch im Slogan ihren Ausdruck findet.

Bottom-up

Entwicklungsmodell eines Datenmodells

Boulevardblatt

sensationell aufgemachte Publikation (Zeitung, Zeitschrift), Vertrieb fast ausschließlich über Kiosk (Kaufzeitung).

Bounce-backs

Jargon des Versandhandels; die mit einer Bestellten Ware zusätzlichoder nochmals versandten Werbemittel, um eine erneute Bestellung zu erhalten.

bpi

bits per inch: Speicherdichte bei digitalen Datenträgern.

Brainstorming

“Gehirnsturm“, Methode zur Ideenfindung in gelockerter Atmosphäre innerhalb eines kreativen Teams. Assoziative Einfälle, freie Gedankenspiele ohne Hemmungen. Vernunft, Logik und Systematik stehen nicht im Vordergrund, dafür Spontaneität und Unkonventionalität. Die Ergebnisse werden außerhalb der B.-Gruppe ausgewertet.

Branchenpool

Darunter versteht man die systematische, vollständige und überschneidungsfreie Zusammenstellung aller zu einer Branchen gehörenden Adressengruppen.

Break-even-Point

Nutzen- und Gewinnschwelle (Kostendeckungspunkt), auch als „Toter Punkt“ bezeichnet, bei dem die Erlöse der abgesetzten Produkte gerade die Gesamtkosten decken – ohne Gewinn und Verlust. Bei einer Direktwerbe-Aktion ( ? Direct Mailing) wird zur Gewinnschwellenberechnung folgende Formel aufgestellt: BEP = Werbekosten je 1 000 Aussendungen (Verkaufspreis – Stückkosten) x 10 Beispiel: Die Werbesendung kostet (einschl. Porto) pro Stück DM 1.30, die angebotene Ware pro Stück DM 80.– im Endverkaufspreis. Als Kosten für die Waren plus Kosten (Versand etc.) werden DM 45,- angesetzt, die Formel: 1.300,- = 2,8% 45 x10 Der Break-even-Point liegt hier bei einer Bestellquote von ca. 3%.

Briefhülle

wichtiges (Gestaltungs-)Element in der Direktwerbung: „Schaufenster“ und „Titelseite“ jeder Mailing-Aktion. Postalische Bestimmungen (Format, Druckflächen, Gewicht) beachten! ? Direct Mailing.

Briefing

Vorgaben und Zielbeschreibung des Werbungtreibenden an die durchführende Agentur. Inhalt: Beschreibung und Probleme des Produkts, Marketingziele, Markt-/Konkurrenzsituationen, Zielgruppenbeschreibung, vorgestellte Medienstreuung, Werbeetat, Abrechnungssystem, Timing.  

Broadcast (breiter Wurf)

Übertragung von Nachrichten und Informationen von einem Sender an beliebig viele Nutzer, z. B. Rundfunk.

Broker

Vermittler von Adressen. Broker besitzen i.d.R. keine eigeigenen Adressen und sind somit für den Werbungtreibenden als objektive Partner besser geeignet als solche, die versuchen, zuerst ihre eigenen Adressen zu vermieten.

Bromsilberdruck

Maschinelles Foto-Kopierverfahren (kein Druck!) zur Herstellung höherer Auflagen von z.B. einfarbigen Ansichtskarten, die als „echte Fotos“ angeboten werden.

Bronzedruck

Drucken mit Bronzedruckfarben, die metallische Pigmente enthalten (Messing, Aluminium, Kupfer) und so den gewünschten Metalleffekt beim Druckergebnis erzeugen (Drucktechnik).

Bronzieren

Um Metalleffekte auf Drucksachen zu erzeugen, wird auf die noch frische Druckfarbe feines Bronzepulver aufgestäubt, das nicht haftende Pulver abgesaugt. Umweltfreundlicheres Verfahren: die Bronzepartikel sind bereits in der Druckfarbe enthalten, die normal verdruckt wird (Drucktechnik).

Browser

Navigations-Software. Ermöglicht z.B. die Navigation im ? World Wide Web (www). Der B. ermöglicht die Darstellung von Grafiken, Bildern, Texten etc. und erleichtert die Suche im Netz. Die wichtigsten Navigationshilfen: Netscape Navigator und Microsoft Internet Explorer. ? Internet.

Browserunabhängige Farben

sind die 216 Farben der Web-Palette.

Brutto-Reichweite

Addition von Einzelreichweiten (z.B. versch. Einzeltitel von Zeitungen oder Zeitschriften) ergibt die B., die auf Grund von Überschneidungen und Mehrfachnennungen berichtigt werden muss, will man die so genannte „Personenreichweite“ erzielen. Für den Erhalt der ? Netto-Reichweite müssen von der Summe der Einzelreichweiten die Doppelkontakte abgezogen werden.

B-to-B

Kurzform für ? Business-to-Business.

Buchblock

gefalzte und gebundene Bogen eines kompletten Buches vor der Weiterverarbeitung zum fertigen Buch (Druck- und Buchbindetechnik).

Buchdecke

? Einband (Buchbindetechnik).

Buchdruck

Hochdruckverfahren (Stempeldruckprinzip), bei dem die druckenden Teile (der Druckform) höher liegen als die nichtdruckenden. Der Satz für den B. wird mit Bleibuchstaben (per Hand oder Setzmaschine) erstellt, Bilderdruck ist mit Metall- oder Kunststoff-Klischees möglich. Der B. ist ein zurückgedrängtes Druckverfahren (seit der Erfindung durch Johannes ? Gutenberg prinzipiell unverändert), das durch den ? Offset- und ? Tiefdruck nahezu vollständig ersetzt wurde. Heute findet der B. fast nur noch für Privat- oder ? bibliophile Drucksachen Verwendung; ? Druckverfahren (Abb.).

Budgetbestimmung

Methode der Bestimmung der Etathöhe, wobei folgende Fakten eine wesentliche Rolle spielen: Umsatz des Unternehmens, angestrebtes Umsatzziel, Werbeaktivität der Konkurrenz, Umsatz der Konkurrenz, ( ? Etat, ? Werbeaufwendungen).

Bulk-Mailing

Unter Bulk versteht man Massenaussendungen, das heißt der Bulk ist die Hauptaussendung und folgt der Testaussendung.

Bund

innere, gefalzte Stelle einer Drucksache (Buch, Zeitschrift, Prospekt), s. auch: ? Beschnitt.

Bundfalz

letzter Falz bei einem zu falzenden Druckbogen, verläuft parallel zum Bund (Druck- und Buchbindetechnik). S. auch ? Satzspiegel.

Bundfertigung

zielreine Bunde im Postversand der Direktwerbung (gleiche Leitregion oder Postleitzahl); nur möglich bei Großsendungen, preiswertere Postgebühr! ? Porto-Optimierung.

Buntaufbau

Separationsart, der Tertiärfarbenanteil wird durch die Komlementärfarbe gebildet.

Buntdruck

? Vierfarbendruck.

Buntfarbe

alle Farben innerhalb eines Farbdruckes, ausgenommen Schwarz. ? Farbenlehre, ? Vier-farbdruck, ? Subtraktives Farbmischen, ? Raster, ? Rasterwinkel.

Bürstenabzug

Korrekturabzug. Der Ausdruck stammt aus der Buchdrucktechnik, bei der Probeabzüge durch das Aufbürsten von Papierstreifen (-fahnen) auf die eingefärbten Satzkolumnen hergestellt wurden.

Business-to-Business (B2B)

ein Unternehmen, das sich mit seiner Werbeaktion an andere Unternehmen richtet, z.B. ein Hersteller für Videoüberwachungsgeräte wendet sich an Supermärkte.

Business-to-Consumer (B2C)

ein Unternehmen, das sich mit seiner Werbeaktion an Endverbraucher (Konsumenten) richtet.

Bussystem

Leitungen zum Transport der Daten.

Bus-Test

? Caravan-Test (Marktforschung).

Button

1. Meist runde (Plastik-)Plakette mit (Werbe-)Aufdruck zum Befestigen an Kleidungsstücken.
2. Kleine Werbefläche im ? Internet in meist quadratischer Form, ? Banner.

 

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