Die kostenlose Online-Ausgabe des Fachbuchs bietet alle wesentlichen Fachbegriffe aus Werbung, Marketing und angrenzenden Bereichen klar definiert und prägnant erklärt.
Kundenbestand wird in drei Bearbeitungssegmente aufgeteilt anhand von Umsatz bzw. DB. Analyse erfolgt aus Historie bzw. Prognose.Anwendung im Fulfillmentbereich für die Artikelplazierung in Kommisionierzonen und im Lager. Hierbei erfolgt die Einteilung in A, B und C anhand der Zugriffshäufigkeit.
im Adressenhandel (Direct Marketing) die Bezeichnung für die Aussortierung von doppelt oder mehrfach vorkommenden Adressen (Dupletten), bzw. von nicht einzusetzenden Adressenbeständen. ➔ Adressenverlage,
➔ Direct-Mailing (Direktwerbung), ➔ Listbroker
Vergleich des Druckes (Reproduktion) mit der Original-Aufsichtsvorlage unter Normlicht-Verhältnissen mit einer Farbtemperatur von 6.500° Kelvin. (Druck- und Reprotechnik).
in der Werbewirkung: ➔ Wear-out-Effect.
Fester (regelmäßiger) Bezieher eines Verlagserzeugnisses innerhalb eines Vertragsverhältnisses, das bei der Bestellung des Abonnements (Erstbezuges) zwischen Verlag und Kunde vereinbart wurde. ➔ Subscriber, ➔ Werbeprämie.
Bezieher von Zeitungen oder Zeitschriften im Abonnement (bei ➔ Leseranalysen zu berücksichtigen).
für Werbeagenturen und -berater:
Verkauf eines Produkts oder einer Dienstleistung innerhalb eines bestimmten Zeitraums. ➔ Vertrieb, ➔ Vertriebswege.
absatzbezogene Untersuchungen im Vorfeld des Marketings: Konkurrenz-, Marktstruktur- und Zielgruppenanalyse (Marktforschung).
➔ Markt.
planerische Grundlage für die Verkaufsziele eines Unternehmens innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Zusammen mit der A. werden Produktions-, Finanz- und Budgetplanungen und eine Aufwand- und Ertragsprognose aufgestellt. ➔ Absatzpolitik, ➔ Vertrieb, ➔ Vertriebswege, ➔ Vertriebsbindung.
grundsätzliche Richtlinien, nach denen der Absatz von Produkten oder Dienstleistungen ausgerichtet sind und die in der ➔ Marketingstrategie ihren Niederschlag finden.
Vorhersage (Schätzung) des zu erwartenden Absatzerfolges, meist durchgeführt von kompetenten Marktforschungsinstitutionen. ➔ Prognose.
alle unmittelbar auf den Teilbereich „Absatz“ gerichteten Werbemaßnahmen (im Gegensatz zu ➔ Public Relations). ➔ Direktwerbung, ➔ Verkaufsförderung, ➔ Verkaufsstrategie.
Sommer-, Winterschluss- und Sonderverkäufe im Einzelhandel, die speziellen gesetzlichen Regelungen unterliegen. ➔ Wettbewerbsrecht.
Algorithmus zur Farbraumtransformation, Stanzen mit absolutem Weißpunkt.
auch: Primetime, bevorzugtes TV-Zeitsegment, meist von 18.00–21.00 Uhr.
1. Werbeetat, 2. Agenturkunde, 3. Rechnung, 4. Zugangsberechtigung zu einem Netzwerk-System. Umfasst Benutzer-Namen und ggf. ein Passwort.
auch: Actionshot, Kameraaufnahme.
Anzeigenagentur, ➔ Werbeagentur.
Anzeigen-/Werbetext.
1. Änderung eines Layouts in ein anderes Format, 2. Angleichung (z.B. eines Textes an eine Grafik).
ACs beschreiben die Anzahl der erfolgten Weiterleitungen über ➔ Links, die der Nutzer durch Anklicken einer Werbung im ➔ Internet auslöst.
Verhältnis von AdClicks zu Page Impressions, damit Effizienzkriterium der Online-Werbung. Die AdClick Rate soll angeben, wie viele Nutzer Online-Werbung auch tatsächlich angeklickt haben.
Meßverfahren für werbungführende Objekte, z.b. Banner. Die AdImpression misst den Sichtkontakt einer Online-Anzeige, die auf einer Website gebucht wurde. Gibt den realen Werbemittelkontakt an.
Anzeige mit eingeklebter Bestellkarte.
Möglichkeiten für Additional sales bieten Angebote auf breifhüllen bzw. auf deren Innenseiten und auf Bestellkarten oder Angebote, die Ausgehenden Warensendungen, Rechnungen oder Zahlungserinnerungen beigefügt werden. Also eine besondere erfreuliche Form des Verkaufers, weil sie ohne oder fast ohne Werbekosten Zusatzumsätze erzielt.
Mischung der Lichtfarben Rot, Grün und Blau auf Farbmonitoren. Dort wo sich die Lichtflächen der verschiedenen Farben entsprechend überlappen, können alle Farben des Spektrums entstehen. Alle drei gen. Farben ergeben zusammen Weiß. ➔ Farbenlehre, ➔ Subtraktives Farbmischen.

Werbespiele im Internet, mittels derer sich der Nutzer mit einer Marke oder einem Verkaufsangebot spielend beschäftigt, oft mit Gewinnchancen gekoppelt.
Klebeverschluss von Versandumschlägen, der sich zu Kontrollzwecken öffnen und wieder schließen lässt.
Klasse der Außenwerbung, die u.a. auch die konstitutiven Merkmale der kurzen zeitlichen Dauer sowie die hohen Kosten bestimmt ist. In der Regel wird im Wege der Bandenbeschreibung in Sportstätten zu bestimmten spotlichen Ereignissen, die in elektronischen Medien übertragen werden, geworben. Die Ad-hoc-Werbung wird i.d.R. nur zu konreten Veranstaltungen realisiert.
Werbebotschaften, die an E-Mail-Nutzer verschickt werden.
Oberbegriff für die gestützte Verwaltung der Online-Werbung, besonders der Banner. Ad-Management-Software kostet zwischen 500 und 50.000 Euro.
Empfänger einer Sendung.
Unternehmen, die für die Direktwerbung zielgruppenorientierte Adressen zum Kauf anbieten. ➔ Direct Mailing, ➔ Direct Marketing, ➔ Listbroker, ➔ Retouren.
wird von Maklern (Broker) betrieben, die in fremden Auftrag fremde Adressen an- oder vermieten.
Ankündigungsbrief oder -karte, die Sie vor Ihrer eignetlichen Werbekampagne verschicken, um bei den Empfängern eine Erwartungsstimmung zu erzeugen.
Vorankündigungskarte zur Dramatisierung des kurz darauf folgenden Werbebriefes.Eine Kostengünstige Alternative zum advanced letter.
kurz: Ad oder AD, Bezeichnung für ➔ Anzeige.
Bezeichnung für Werbung im weitesten Sinn.
Kontakte mit einer werbeführenden Seite im Internet.
AdWords ist ein schneller und einfacher Weg, unabhängig von Ihren Budget zielgerichtete Werbung auf Cost-per-Click (CPC) Basis zu schalten. AdWords-Anzeigen werden neben allen Suchergebnissen einer Suchmaschine (z.B. Google) angezeigt.
Sämtliche pay-per-click Suchdienste basieren auf einem reinen Bieterverfahren. Wer für einen Suchbegriff den höchsten Beitrsag proKlick bietet, wird an prominentester Stelle in der Ergebnisliste erscheinen.
Abkürzung für Annoncen-Expedition, ➔ Mittlungsvergütung.
Provision, die ein Verlag für eine Anzeigenvermittlung an die vermittelnde Agentur zahlt, ➔ Mittlungsvergütung.
➔ Impulskauf (Emotion als treibende Kraft des Kaufverhaltens).
dünneres Papier zum Nasskleben, wird für ➔ Plakatanschlag verwendet.
Berufsbezeichnung für den Plakatankleber.
Beziehung zwischen Medium und Zielgruppe (z.B. Zeitschrift und Leserschaft).
das Bemühen um den Kunden, um ihn nach einem Kauf zum Wiederholungskauf zu bewegen.
Ein Nachbrief, mit dem weinige Tage nach dem Hauptmailing das Interesse der Empfänger verstärkt oder noch einmal aktiviert werden soll.
➔ Werbeagentur.
➔ Briefing
Dienstleistungsvertrag zwischen Agentur und Auftraggeber. ➔ Agenturverträge
Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V.
Arbe itsgemeinschaft der Verbraucherverbände: Dachverband von verbraucherorientierten Mitgliedsverbänden, darunter die Verbraucherzentralen.
Merkformel für die 4 Stufen des Verkaufsvorgangs (Werbepsychologie): – Attention (Aufmerksamkeit) – Interest (Interesse) – Desire (Wunsch) – Action (Handlung) ➔ Werbewirkung
Spritztechnik für grafische Arbeiten (Illustrationen), die auch für die ➔ Retusche (Bildveränderung am Positiv) eingesetzt wird. Heute weitgehend ersetzt durch die Bildbearbeitung am Computer.
für Werbung, Kommunikation, Grafik-Design u.a., Anschriften siehe Anhang (Fachschulen).
Intensivierung des Werbeeffekts durch Wiederholung der Werbemaßnahme (Anzeige) oder/und durch gleichzeitigen Einsatz mehrerer Werbeträger, die sich an die gleiche Zielgruppe richten. ➔ Kumulation.
Kundenwerbung (meist durch den ➔ Kontakter der Agentur).
Anteil der “Kunden” - nicht Adressen - aus der Gesamtmenge der Kunden, die in einem Zeitraum gekauft haben.
Maß für die Aufnahme eines Produkts im Markt.
Publizieren von Klein- und Gelegenheitsdrucksachen, wie z. B. Geschäfts- und Privatdrucksachen.
die A. bringt zum Ausdruck, dass der Werbungtreibende „der Größte, der Beste, der Preiswerteste“ etc. ist. Darf nur angewandt werden, wenn die Werbeaussage nachweisbar der Wahrheit entspricht. Allerdings: eine aggressive Alleinstellung, die den Mitbewerber unnötig herabsetzt, ist auch im Wahrheitsfall unzulässig (§_1 UWG). ➔ Deutscher Werberat, ➔ Unlauterer Wettbewerb.
quantitative Werbeträgerforschung — Informationen über die „echte“ Reichweite eines Werbeträgers.
Abschnitt einer Lang-DIN-Bestell- oder Antwortkarte, der vor dem Zurückschicken abgetrennt werden muss.Wird auch als Abriß oder Talon bezeichnet.
Werbeplanung, die sich ausschließlich nach dem vorgegebenen bzw. übriggebliebenen Budget richtet.
auch Fensterfalz oder Gatefold: einfalzen der jeweils äußeren Hälfte eines Blattes. ➔ Falzarten.
Ort mit über 50.000 Einwohnern.
widersprüchliches Verbraucherverhalten gegenüber dem gleichen Produkt, Firmenimage usw., verursacht z.B. durch schlecht gestaltete (getextete) Werbemittel. Folgen: Lähmung der Handlungs- und Kaufbereitschaft.
Amplituden-modulierte (autotypische) Rasterungstechnik; konventionelles ➔ Raster für die Reproduktion von s/w- und farbigen ➔ Halbtonvorlagen: gleichmäßig angeordnete Rasterpunkte innerhalb einer bestimmten Rasterfrequenz, bzw. Rasterweite in L/cm. ➔ FM-Raster, ➔ Rasterwinkel (Reprotechnik).
Aufzeigen von Informationen auf den bekannten physikalischen Wegen (mittels Zeigerausschlag, Stromimpulsen, Thermometerflüssigkeiten etc.) im Gegensatz zur digitalen Informationsübermittlung.
Proof, dabei werden Filme zur Proofherstellung verwendet.
Probedruck, erster Abdruck, erlaubt noch weitgehende Korrekturen. Der A. wird im Gegensatz zum ➔ Cromalin ( ➔ Proof) mit Druckplatten auf Auflagendruckpapier hergestellt (Druck- und Reprotechnik).
Druck der einzelnen Farben eines ➔ Farbsatzes der Druckreihenfolge entsprechend auf dem Original-Auflagenpapier. Die AS besteht aus vier einzelnen Bilddarstellungen Yellow (Gelb), Cyan (Blau), Magenta (Purpur) und Key (Schwarz); ➔ Vierfarbendruck (Drucktechnik).
➔ Initial (Typografie).
Erste Textseite eines Werkes bzw. Kapitels.
auch: ➔ Coupon-Test, Kontrolle der Werbewirkung, z.B. einer Anfrage durch gekennzeichnete Coupons (zwecks Anforderung von Prospekten, Proben usw.), um die für das Produkt besten Werbeträger zu ermitteln (Marktforschung).
➔ Flexodruck (Drucktechnik).
Spezielles GIF-Format, das mehrere Einzelbilder abspielt und so ein Daumenkino-Effekt erzielt.
➔ PostScript, ➔ Bezierkurve, ➔ Vektor-Daten (EDV).
➔ Anzeige
Vorläuferin der heutigen ➔ Full-Service-Werbeagentur, Tätigkeitsfeld: reine Vermittlung von Anzeigenraum. ➔ Anzeigenmittler.
1. Einblenden von Werbung im Hörfunk oder TV (in Pausen oder Programmunterbrechungen) 2. Bekanntmachungs-Werbung im weitesten Sinne.
extrem aufdringliche Werbemethoden, besonders solche, die den Umworbenen in eine psychologische Zwangslage bringen können, sind unzulässig (unlauter). Beispiele: unerbetene Telefonanrufe, regelmäßiges Ansprechen von Straßenpassanten, Werbung mit Katastrophen-Sujets („Wenn Sie bei uns keine Versicherung abschließen, kann Ihnen dies und dies passieren_\u“); ➔ Deutscher Werberat, ➔ Unlauterer Wettbewerb.
American National Standards Institute. Entspricht in den USA dem „Deutschen Institut für Normen“ (DIN).
Eine Weiterentwicklung des ASCII-Zeichensatzes für UNIX und Windows.
Glätten und Absoften von Kanten (von Illustrationen, freigestellten Objekten etc.) mittels entspr. Software am Bildschirm. Wird auch eingesetzt, um bestimmte grafische Elemente weich in einen Hintergrund einfließen zu lassen.
aus dem Lateinischen stammende Schrift mit ➔ Serifen. ➔ Schriftfamilien. (Typografie).
Gegenteil von ➔ Prozyklischer Werbung. Den Konjunktur- oder Saisonzyklen entgegengesetzte Werbemaßnahmen.
Die Antwortkarte hat viele Namen ; Informations-, Anforderungs., Bestell-, Einladungs-, Gutschein-, Wertscheinkarte usw. Sie ist wichtiger Bestandteil einer Direktwerbung, weil sie Sofortreaktionen ermöglicht. Die eingehenden Antwortkarten ermöglichen die erfolgskontrolle jeder Direktwerbe-Aktion (DWA). Um den Empfänger das Reagieren so leicht wie möglich zu machen, sind Antwortkarten in werbebriefen bereits mit der Anschrift des Adressten versehen.
(auch: Annonce, Inserat) bezahlte Bild- und/oder Textinformation in einer Druckschrift (Zeitung, Zeitschrift, Buch u.a.). Man unterscheidet:
– Offene Anzeigen (A. mit voller Namens- bzw. Firmennennung),
– Chiffre-Anzeigen (auch Kennwort-Anzeigen: verdeckte Privat-A. Selbige sind nicht erlaubt für Vollkaufleute, ➔ Unlauterer Wettbewerb),
– Privat-Anzeigen (auch Familien-A.),
– Amtliche Anzeigen,
– Geschäftliche Anzeigen. Die geschäftliche A. zählt zu den wichtigsten Werbemitteln in Deutschland, in die jährlich ca. 13 Mrd. Euro investiert werden.
meist wöchentlich erscheinender Werbeträger von lokaler Bedeutung. In Deutschland gibt es ca. 1.000 Anzeigenblätter mit einer Gesamtauflage von ca. 50 Mio. Exemplaren. Viele davon sind in Verbunden organisiert, so dass überregional geschaltet (geworben) werden kann. Die Konzeptionen der Anzeigenblätter sind verschieden, z.B. gibt es welche, die private Kleinanzeigen kostenlos aufnehmen. Andere sind themenspezialisiert, z.B. für Immobilien, Kraftfahrzeuge, Hausrat u.a.
Aufmachung der Anzeige betr. Text, Grafik, Größe und Farbigkeit. Die A. richtet sich nach den angestrebten Werbezielen und nach den zu erreichenden Zielgruppen. Die Aufmerksamkeitswirkung steigt mit der Größe des Anzeigenformats, der Kompaktheit der Aussage und der günstigen ➔ Platzierung. Regel: Mehrere Blickfänge in einer Anzeige heben sich gegenseitig auf.
zuständig für die Anzeigenabteilung des ➔ Werbungdurchführenden (Zeitungs- oder Zeitschriftenverlag). Handelt mit dem Medialeiter der Werbeagentur Rabatte und ➔ Platzierung aus.
vollkaufmännisch geführtes Unternehmen, das Anzeigenaufträge des ➔ Werbungtreibenden entgegennimmt und an die ➔ Werbungdurchführenden (Zeitungs-, Zeitschriftenverlage) weiterleitet. Der A. muss in der Lage sein, ➔ Mediapläne aufzustellen und den Kunden fachgerecht zu beraten (Anzeigengröße, Erscheinungsweise, Platzierung, Gestaltung).
auch ➔ Platzierung, Bestimmung des Anzeigenstandortes unter Berücksichtigung des (redaktionellen) Umfeldes. Die A. kann Gegenstand der werbekonzeptionellen Planung sein und muss mit der Anzeigenleitung ausgehandelt werden.
Breite der Anzeige, die aus dem ➔ Satzspiegel der Anzeigenseite resultiert und die den Anzeigenpreis mitbestimmt ( ➔ Millimeterpreis). Die A.-S. sind unterschiedlich, entsprechend den jeweiligen Zeitungsformaten. Für das „Berliner Format“ (Satzspiegel: 420x280 mm) gelten üblicherweise folgende Maße:
– 1 Spalte‚ = 45 mm
– 2 Spalten = 92 mm
– 3 Spalten = 138 mm
– 4 Spalten = 185 mm
– 5 Spalten = 232 mm
– 6 Spalten = 278 mm
– 7 Spalten = 325 mm
– 8 Spalten = 372 mm
Für Kleinspalten gelten folgende Maße:
– 1 Spalte‚ = ‚22 mm
– 2 Spalten = ‚46 mm
– 3 Spalten = ‚69 mm
– 4 Spalten = ‚93 mm
– 5 Spalten = 116 mm
– 6 Spalten = 139 mm
– 7 Spalten = 162 mm
– 8 Spalten = 186 mm
Geringe Abweichungen sind möglich. Die jeweils zutreffenden A.-S. entnehme man individuell den Media-Unterlagen der Verlage. ➔ Spaltenanzahl, ➔ Spaltenhöhe.
Belegung der Gesamtauflage einer Zeitung/ Zeitschrift mit verschiedenen Anzeigenmotiven. Mechanischer Split: die Motive erscheinen in der gleichen Ausgabe. Geografischer Split: die Motive erscheinen in verschiedenen, nach Verteilungsgebieten getrennten Teilen der Auflage.
Preisgestaltung von Anzeigen unter Berücksichtigung von Größe ( ➔ Millimeterpreis), Farbigkeit, ➔ Platzierung (z.B. Umschlagplatzierung oder Platzierung im Anzeigen- oder Redaktionsteil [dort teurer!]) und Menge. Auf die Grundpreise werden üblicherweise folgende Nachlässe gewährt: 1. Mengennachlass (auch: Mengenstaffel), berechnet nach der Menge des abgenommenen Anzeigenraumes. 2. Malnachlass (auch: Malstaffel), berechnet aus der Anzahl der Anzeigen eines Jahres, die vom gleichen Auftraggeber stammen. 3. Wiederholungsrabatt, bei Wiederholung des gleichen Anzeigenmotivs im gleichen Medium.
Anziehungskraft: Voraussetzung für die Kenntnisnahme der Werbebotschaft durch den Umworbenen. Auch: copy appeal, Werbeappeal.
bewusste Wahrnehmung einer Werbebotschaft (drei Phasen der Werbewirkung: Selektion, ➔ Perzeption, Apperzeption, Abk.: SPA), (Werbepsychologie).
„Kunst“, allgemeiner Begriff für die grafische Gestaltung in der Werbung.
Beruf in der Werbung: knüpft und hält die Kontakte zu freien Mitarbeitern (Grafikern, Fotografen, Models u.a.).
künstlerische Gestaltung.
verantwortlicher Grafik-Designer.
Cheflayouter.
künstlerischer Zulieferbetrieb für Werbeagenturen (z.B. Grafik-Studios u.a.), auch Künstlermaterial-Lieferanten.
Gebrauchs-/Werbegrafik, künstlerische Gestaltung (auch Fotografie u.a.).
American Standards Association: international gebräuchliche Norm für Filmempfindlichkeiten (früher: DIN), Beispiele: 50 ASA = 18 DIN 100 ASA = 21 DIN 400 ASA = 27 DIN
American Standard Code for Information Interchange (gesprochen: „Asci“); meistgenutzter Computercode zum Austausch von Informationen (zwischen verschiedenen Betriebssystemen). (EDV).
Kombinieren und Verknüpfen verschiedenster Gedächtnisinhalte (Erfahrungen), wobei die eine Vorstellung die andere hervorruft. ➔ Assoziationsverfahren, ➔ Brainstorming, ➔ Ideen-Test, ➔ Tachistoskopie (Marktforschung).
Testverfahren, das prüft, inwieweit die unterbewusste Erwartungshaltung des Verbrauchers mit dem späteren Werbemittel (Verpackung usw.) korrespondiert. Test oft mittels ➔ Tachistoskopie, ( ➔ Marktforschung).
unregelmäßiger Textsatz im Gegensatz zum ➔ Blocksatz oder zur ➔ Mittelachse. ➔ Satzanordnung. (Typografie).
Awareness-trial-reinforcement model: Modell der Werbewirksamkeit (Ehrenberg-Modell): Interesse (awareness), Probekauf (Trial purchase), Wiederkauf (repeat purchasing), (Marktforschung).
Aufmerksamkeitswert (eines Werbemittels) ➔ AIDA Regel.
Verfahren zur Erforschung von ➔ Werbeträgern und deren Lesern, Zuschauern und Hörern, (Marktforschung).
Kontrollgerät an Rundfunk- und TV-Geräten von Panel-Haushaltungen, um ➔ Einschaltquoten zu ermitteln, (Markt- und Medienforschung).
hör- und sichtbare (elektronische) Medien wie: TV, Film, Video, Diashow u.a.
das Hören betreffend (Kommunikation).
auch: Aufmacher, textlicher oder bildlicher Anreiz, der das Interesse für die Werbebotschaft wecken soll. Auch ➔ Blickfang.
Gesamtanzahl der Exemplare einer Drucksache (oder CD-Produktion). Die A. ist ein wichtiger Kalkulationsfaktor: je höher die A., je niedriger der Preis pro Exemplar und umgekehrt.
➔ IVW.
Anzahl der ➔ Pixel (gemessen in ➔ dpi), die ein Daten verarbeitendes Gerät (Aus- oder Eingabegerät) auflöst und verarbeitet (EDV).
➔ Blickfang, ➔ Eye-Catcher.
im Gegensatz zum Dia oder Film ( ➔ Durchsichtsvorlagen) eine nichtdurchscheinende Vorlage (Reinzeichnung, Grafik, Fotoabzug u.a.), (Grafik, Reprotechnik).
optisches Gerät, das die Augenbewegungen des Betrachters auf Video aufzeichnet und Aufschluss darüber gibt, welche gestalterischen Elemente und Texte vom Betrachter besonders beachtet und fixiert werden (Marktforschung).
Fachbegriff für einen in zu kleinem Schriftgrad abgesetzten Text (Typografie).
Ausstellungs- und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.
Bezeichnung für das Drucken einer Gesamtauflage (Drucktechnik).
finanzieller Ausgleich für eine zwar erbrachte aber nicht zur Anwendung gelangte Leistung. Beispiel: A. für einen nicht realisierten Prospektentwurf: ca. 25% vom Normalhonorar.
Festlegung der Art und Weise sowie der Erscheinungsform von verarbeiteten Daten in einer bestimmten Ausgabeeinheit (EDV).
letzte Zeile eines Absatzes, die nicht die volle Zeilenbreite erreicht. S. auch: ➔ Hurenkind, ➔ Schusterjunge (Typografie).
Verändern der Buchstabenabstände nach optisch-ästhetischen Gesichtspunkten. Wird häufig im Versalien-Satz angewandt. Beispiel: Zwischen den Buchstaben LA ist weniger Zwischenraum einzufügen als zwischen ND, um beim Wort LAN...D einen optisch gleichmäßigen Buchstabenabstand zu erzielen. ➔ Laufweite, ➔ Sperren (Typografie).
(auch: Imposition), druckgerechtes Anordnen einzelner Seiten, damit nach dem Drucken, Falzen und Schneiden die Seitenfolge und fortlaufende 'Paginierung stimmt (Drucktechnik).
Bogenanschlag- und Plakatwerbung, auch Licht- (Neon-) und Leuchttransparentwerbung u.a. Alle Werbemittel, die im Freien angebracht oder eingesetzt werden. Weiterführende Literatur: ➔ Außenwerbung
➔ Schutzrechte.
anzeigenpflichtiger Sonderverkauf bei Geschäftsaufgabe oder Aufgabe einer Zweigniederlassung, selten über 2 Monate hinaus, zum unbedingten Abstoßen von Warenvorräten zu (stark) ermäßigten Preisen. Ausverkaufsarten sind auch ➔ Räumungsverkauf, Sonderverkäufe wegen Umbau, Brand usw.
im allgemeinen Text hervorgehobene Schrift in größerer und/oder fetterer Ausführung; s. auch: ➔ Grundschrift (Typografie).
Verfasser (Urheber) eines Werkes.
Korrektur durch den Autoren/Kunden, die vom ursprünglichen Manuskript abweicht und deren Ausführung deshalb gesondert in Rechnung gestellt wird.
auch: Netzätzung, gerasterte Druckform, die im Buch- oder Offsetdruck die Wiedergabe von Halbtönen (z.B. Fotos, Dias) erlaubt. Der ➔ Raster löst die Bildvorlage je nach den Lichtwerten in verschieden große Punkte auf (Reprotechnik).
Da beim Mehrfarbendruck die ➔ additive und ➔ subtraktive Farbmischung zusammen wirken (die Rasterpunkte können sowohl nebeneinander, übereinander oder halbdeckend gedruckt werden), entstehen Sekundär- und Tertiärfarben (Körperfarben), die sich additiv mit dem reflektierten Licht der nichtbedruckten Stellen mischen (Lichtfarben). ➔ Farbenlehre (Druck- und Reprotechnik).
feine Linienanordnungen, die als Kopiersicherheit bei Dokumenten, Wertpapieren, Schecks etc. untergedruckt werden.